Freitag, 20. November 2015

Friedhofslied

Treppen sind hoch, Geländer sind nieder
Verwesungsgeruch – am Grab blüht der Flieder.
Ein Auge läuft vorbei, das gehört Paul Celan.
Damit schaut er sich alles an.

Ein Teppich von Tönen webt sich suchend durch die Nacht,
Es ist vollbracht.
Was die Götter fügten soll der Mensch nicht trennen –
und das auch noch frech Kernspaltung nennen!
In Nächten wie diesen flüstern Stimmen ganz leise:
Dies ist der Preis der Macht.

In meinen Kopf ist heute nur Scheiße,
Ich geh jetzt ins Bett,


Gute Nacht!!!


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